Ralf Rottmann Angel Investor & Retired Founder. Passionate about the Internet, the social effects of new technology, net politics and digital culture. Twitter · Threema · Clubhouse · LinkedIn · Home 🇩🇪

Clubs im Clubhouse – das musst du wissen

1 min read

Clubhouse Clubs

Seit heute kann man Clubs direkt in der Clubhouse iOS App anlegen.

Das neue Feature wird zunächst an Nutzerinnen und Nutzer verteilt, die ein von den Clubhouse Machern nicht näher definiertes Aktivitätslevel erreicht haben.

Die Clublogik ist etwas gewöhnungsbedürftig umgesetzt. Hier sind meine Beobachtungen:

  • In einem Club gibt es folgende Rollen: Admin, Member, Follower.
  • Erzeugt man einen Club, ist man automatisch Admin.
  • Member wird man auf zwei Arten:
    • Man wird von einem Admin eingeladen und akzeptiert diese Einladung.
    • Man wird von einem Member nominiert, akzeptiert die Nominierung und ein Admin gibt die Mitgliedschaft anschließend frei.
  • Follower wird man, indem man einem Club folgt. Es braucht keinerlei Freigabe.
  • Auf dem Clubprofil wird die Anzahl und Liste der Members angezeigt. Die Anzeige der Mitgliederliste kann von Admins deaktiviert werden. Bezüglich der Follower findet sich auf einem Clubprofil nichts, auch nicht die Anzahl.
  • Die Anzahl der Member und der Follower wird jedoch in der Ergebnisliste einer Clubsuche angezeigt.
  • Admins können Räume im Namen des Clubs öffnen.
  • Members können Räume im Namen des Clubs öffnen, wenn diese Funktion von einem Admin aktiviert wurde. Sie kann nur global aktiviert werden, d.h. entweder können alle Members Räume öffnen oder gar keine. Achtung: Clubräume die von Mitgliedern geplant oder geöffnet werden, können nur von anderen Mitgliedern gesehen und betreten werden.

    Wird ein auf diese Art erstellter Raum während er läuft öffentlich geschaltet („Open for all“), verliert er die Zugehörigkeit zum Club! Dies ist sowohl bei ad hoc geöffneten Räumen der Fall als auch bei geplanten. Komplizierter Workaround: Ein Mitglied erzeugt einen Raum (ad hoc oder geplant). Ein Club-Admin geht ebenfalls in den Raum und lässt sich zum Moderator machen. Der Admin öffnet dann den Raum für alle. (Wer sich das ausgedacht hat, müsste dafür bestraft werden.)

    Von Administratoren geplante Räume (= im Kalender vorangekündigt) können auch von Co-Hosts geöffnet werden, die keine Administratoren sind. Sie sind dann Clubhause-weit öffentlich.
  • Follower können von einem Admin zu Members promoted werden.
  • Members können von einem Admin entfernt werden. Sie werden dann nicht automatisch zu Followern, sondern müssen ggf. dem Club selbst noch einmal neu folgen.
  • Followers können auf Club-Ebene von einem Admin nicht entfernt oder blockiert werden.
  • Achtung: Jeder Admin ist gleichberechtigt. Das bedeutet auch, dass ein Admin einen anderen Admin aus dem Club entfernen kann. Selbst der initiale Gründer (“Founder”) kann von einem anderen Admin aus “seinem eigenen Club” entfernt sein. Bei der Vergabe der Admin-Rolle ist also mit Bedacht vorzugehen.

Soweit der Stand der Dinge.

Ralf Rottmann Angel Investor & Retired Founder. Passionate about the Internet, the social effects of new technology, net politics and digital culture. Twitter · Threema · Clubhouse · LinkedIn · Home 🇩🇪